Die Lage der Autokratie in Ungarn

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Sa 23.03., 16:30 Eintritt frei Dalcroze-Saal Ungarn ist im Jahr 2004 als demokratischer Rechtsstaat der Europäischen Union beigetreten. Die seit über zehn Jahren herrschende Regierung unter Viktor Orbán hat Ungarn in eine Autokratie verwandelt. Sie dominiert ein gefügiges Parlament und hat die Unabhängigkeit der Justiz ausgehöhlt. Alle relevanten Medien sind unter ihrer Kontrolle. Die Wahlen sind zwar frei, unter diesen Bedingungen aber alles andere als fair. Warum hat sich ausgerechnet in Ungarn ein autoritäres Regime etabliert, welche Ziele verfolgt dieses in der Innen- und der Außenpolitik und welche Strategie verfolgen oppositionelle Kräfte? Es diskutieren die Politikwissenschaftler*innen Edit Zgut-Przybylska, Dániel Hegedüs und die Wissenschaftlerin und Theaterkritikerin Noémi Herczog. Moderation: Volker Weichsel (Slawist, Politikwissenschaftler, Redakteur der Zeitschrift OSTEUROPA) Dauer: ca. 2 Std. Sprache: Englisch mit deutscher Simultanübersetzung Eine Kooperation mit der Zeitschrift OSTEUROPA

Ungarn und die Frage seiner Westintegration 1867 – 2024

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Krisztián Ungváry Die politischen Debatten zwischen Brüssel und Budapest beweisen, dass die Politik der Regierung Orbán nach wesentlich anderen Prämissen ausgerichtet ist, wie die seiner westlichen Verbündeten. Diese politischen Spannungen haben historische Hintergründe. So stellt der Historiker Krisztián Ungváry eine Analyse der ungarischen Geschichte der letzten 150 Jahre voraus, um den ungarischen Sonderweg, das Scheitern der liberalen Ideen in Ungarn besser zu begreifen. Denn eine Situation zu verbessern, setzt sein Verstehen voraus. Dalcroze-Saal Dauer: ca. 1 Std. Sprache: Deutsch

Panel: Künstlerische Praktiken des Erinnerns

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Projektvorstellungen mit anschließender Diskussion: Caroline Kapp und Manon Haase (Plantage Dachau, München) Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger (Stolpersteine Staatstheater, Karlsruhe; Saal 600, Nürnberg) Dina Zaitev und Michael McCrae (THE GREAT GRAND OTHER, HELLERAU, Dresden) fachbetrieb rita grechen (Self Care Strandbefehl, HELLERAU, Dresden) Moderation: Frauke Wetzel (Kulturwissenschaftlerin und Osteuropahistorikerin) Dalcroze-Saal Dauer: ca. 2 Std. Sprache: Deutsch

Panel: Strategien der Aufarbeitung

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Kulturinstitutionen im Umgang mit ihrer Geschichte Vier Impulsvorträge mit anschließender Diskussion: Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden (Konzept zur Geschichtsaufarbeitung des Dresdner Nordens) Robert Badura, ISGV Dresden (Forschungsergebnisse „Zur Geschichte des Festspielhauses Hellerau und des umgebenden Areals in der Zeit des Nationalsozialismus“) Hans-Joachim Wagner, Leitung Stabsstelle Ehemaliges Reichsparteitagsgelände, Zeppelintribüne und Zeppelinfeld Nürnberg (Kulturnutzung des ehemaligen Reichsparteitagsgebäudes) Nadine Jessen und Sirwan Ali, Produktionshaus Kampnagel Hamburg (Zwangsarbeit und Widerstand – zur Geschichte des Kampnagelgeländes und der Kampnagel AG) Moderation: Frauke Wetzel (Kulturwissenschaftlerin und Osteuropahistorikerin) Dalcroze-Saal Dauer: ca. 2 Std. Sprache: Deutsch

Letters from the Continent

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

In 21 kurzen Videobeiträgen erzählen junge afrikanische Künstler:innen von ihrem Alltag in der Pandemie. Sie sind besorgt um ihre Körper, ihre Kunst, um politische und ökonomische Krisen in ihrer Umgebung. Unter der künstlerischen Leitung von Virginie Dupray und Faustin Linyekula entstand ein berührendes, intimes Portrait einer ganzen Künstler:innengeneration. Nancy-Spero Saal Eine Kooperation mit Culturescapes 2023 Sahara. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Dauer: ca. 1 Std. 18 Min. Diverse Sprachen mit deutschen Untertiteln

HELLERAU MOVES: All Levels – Home is the Body

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

In diesem Workshop experimentiert Kieron Jina mit dem Verständnis des Körpers in Bezug auf die Frage „Was macht ein Zuhause aus?“. Kieron Jina verbindet Körpersinne und Performance-Werkzeuge mit urbanen Räumen, um Wege zu finden, trans(inter)nationale Migration zu thematisieren. Heimat ist der Ort, an dem alles beginnt. Im Laufe unseres Lebens werden wir von Menschen mit Labels versehen, die widerspiegeln und beeinflussen, wie andere über unsere Identität denken und wie wir über uns selbst denken. Etiketten sind nicht immer negativ; sie können positive Eigenschaften widerspiegeln, nützliche Erwartungen wecken und sinnvolle Ziele für unser Leben vorgeben. Oft beruhen die Bezeichnungen, mit denen wir uns gegenseitig beschreiben, jedoch auf unbegründeten Annahmen und Stereotypen. „Home ist the Body“ ist ein sanfter Workshop für alle. Mit aktivierender Bewegung werden die Sinne des Körpers erforscht. Es wird mit Intuition, dem Beobachten des Offensichtlichen und dem Erfinden von Dingen durch Improvisation gearbeitet. Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, in…

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Letters from the Continent

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

In 21 kurzen Videobeiträgen erzählen junge afrikanische Künstler:innen von ihrem Alltag in der Pandemie. Sie sind besorgt um ihre Körper, ihre Kunst, um politische und ökonomische Krisen in ihrer Umgebung. Unter der künstlerischen Leitung von Virginie Dupray und Faustin Linyekula entstand ein berührendes, intimes Portrait einer ganzen Künstler:innengeneration. Nancy-Spero Saal Eine Kooperation mit Culturescapes 2023 Sahara. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Dauer: ca. 1 Std. 18 Min. Diverse Sprachen mit deutschen Untertiteln

FÜR JOSEPH (Die Arie) Film

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Bei einem Auftritt begegnet der New Yorker Performer Joseph Keckler dem Komponisten John Moran. Als er in dessen Musikstudio im Zentralwerk Dresden eingeladen wird, wird Keckler in immer bizarrere Situationen hineingezogen. Das Werk ist eine komödiantische Parodie auf Hollywood-Filmmusicals und bietet einen faszinierenden Einblick in Morans Schaffensprozess.   Ecksalon West   Das Werk wird präsentiert von everyone company, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau, Schaubühne Lindenfels und Zentralwerk e.V., produziert von Marieluise Herrmann mit Unterstützung von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz der Stadt Dresden. Dauer: ca. 1 Std. Sprache: Englisch, Deutsch Triggerwarnung: Im Film sind Kriegsbilder zu sehen. Sie können sich unter ticket@hellerau.org für die Veranstaltung anmelden

NOLAND-D Film

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Das Material zu „NOLAND-D“ wurde 2020 bis 2022 in Ghana aufgenommen, gemischt aus klanglichen Feldern und Texturen, konfrontiert mit Bildern, die traumgleich Rituale des Lebens und des Todes abbilden. Die meisten Aufnahmen stammen dabei aus Ashaiman, einem Stadtteil von Tema. Die Hauptthemen von dem Projekt sind die Wahrnehmung von Zeit, die Ansammlung von Energie und die Umwandlung von Objekten in Texturen.   Nancy-Spero Saal   Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Dauer: ca. 1 Std. Sie können sich unter ticket@hellerau.org für die Veranstaltung anmelden.

FÜR JOSEPH (Die Arie) Film

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Bei einem Auftritt begegnet der New Yorker Performer Joseph Keckler dem Komponisten John Moran. Als er in dessen Musikstudio im Zentralwerk Dresden eingeladen wird, wird Keckler in immer bizarrere Situationen hineingezogen. Das Werk ist eine komödiantische Parodie auf Hollywood-Filmmusicals und bietet einen faszinierenden Einblick in Morans Schaffensprozess.   Ecksalon West   Das Werk wird präsentiert von everyone company, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau, Schaubühne Lindenfels und Zentralwerk e.V., produziert von Marieluise Herrmann mit Unterstützung von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz der Stadt Dresden. Dauer: ca. 1 Std. Sprache: Englisch, Deutsch Künstlergespräch mit John Moran am 09.11. um 18:30 Uhr Triggerwarnung: Im Film sind Kriegsbilder zu sehen. Sie können sich unter ticket@hellerau.org für die Veranstaltung anmelden

Veranstaltungsserie Film NOLAND-D

Film NOLAND-D

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Das Material zu „NOLAND-D“ wurde 2020 bis 2022 in Ghana aufgenommen, gemischt aus klanglichen Feldern und Texturen, konfrontiert mit Bildern, die traumgleich Rituale des Lebens und des Todes abbilden. Die meisten Aufnahmen stammen dabei aus Ashaiman, einem Stadtteil von Tema. Die Hauptthemen von dem Projekt sind die Wahrnehmung von Zeit, die Ansammlung von Energie und die Umwandlung von Objekten in Texturen.   Nancy-Spero Saal   Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Dauer: ca. 1 Std. Künstlergespräch mit Ulf Langheinrich am 09.11. um 22:30 Uhr Sie können sich unter ticket@hellerau.org für die Veranstaltung anmelden.

Veranstaltungsserie Film NOLAND-D

Film NOLAND-D

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Das Material zu „NOLAND-D“ wurde 2020 bis 2022 in Ghana aufgenommen, gemischt aus klanglichen Feldern und Texturen, konfrontiert mit Bildern, die traumgleich Rituale des Lebens und des Todes abbilden. Die meisten Aufnahmen stammen dabei aus Ashaiman, einem Stadtteil von Tema. Die Hauptthemen von dem Projekt sind die Wahrnehmung von Zeit, die Ansammlung von Energie und die Umwandlung von Objekten in Texturen.   Nancy-Spero Saal   Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Dauer: ca. 1 Std. Künstlergespräch mit Ulf Langheinrich am 09.11. um 22:30 Uhr Sie können sich unter ticket@hellerau.org für die Veranstaltung anmelden.

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