Panel: Strategien der Aufarbeitung

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Kulturinstitutionen im Umgang mit ihrer Geschichte Vier Impulsvorträge mit anschließender Diskussion: Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden (Konzept zur Geschichtsaufarbeitung des Dresdner Nordens) Robert Badura, ISGV Dresden (Forschungsergebnisse „Zur Geschichte des Festspielhauses Hellerau und des umgebenden Areals in der Zeit des Nationalsozialismus“) Hans-Joachim Wagner, Leitung Stabsstelle Ehemaliges Reichsparteitagsgelände, Zeppelintribüne und Zeppelinfeld Nürnberg (Kulturnutzung des ehemaligen Reichsparteitagsgebäudes) Nadine Jessen und Sirwan Ali, Produktionshaus Kampnagel Hamburg (Zwangsarbeit und Widerstand – zur Geschichte des Kampnagelgeländes und der Kampnagel AG) Moderation: Frauke Wetzel (Kulturwissenschaftlerin und Osteuropahistorikerin) Dalcroze-Saal Dauer: ca. 2 Std. Sprache: Deutsch

Die Lage der Autokratie in Ungarn

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Karl-Liebknecht-Str. 56, Dresden

Sa 23.03., 16:30 Eintritt frei Dalcroze-Saal Ungarn ist im Jahr 2004 als demokratischer Rechtsstaat der Europäischen Union beigetreten. Die seit über zehn Jahren herrschende Regierung unter Viktor Orbán hat Ungarn in eine Autokratie verwandelt. Sie dominiert ein gefügiges Parlament und hat die Unabhängigkeit der Justiz ausgehöhlt. Alle relevanten Medien sind unter ihrer Kontrolle. Die Wahlen sind zwar frei, unter diesen Bedingungen aber alles andere als fair. Warum hat sich ausgerechnet in Ungarn ein autoritäres Regime etabliert, welche Ziele verfolgt dieses in der Innen- und der Außenpolitik und welche Strategie verfolgen oppositionelle Kräfte? Es diskutieren die Politikwissenschaftler*innen Edit Zgut-Przybylska, Dániel Hegedüs und die Wissenschaftlerin und Theaterkritikerin Noémi Herczog. Moderation: Volker Weichsel (Slawist, Politikwissenschaftler, Redakteur der Zeitschrift OSTEUROPA) Dauer: ca. 2 Std. Sprache: Englisch mit deutscher Simultanübersetzung Eine Kooperation mit der Zeitschrift OSTEUROPA

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